18. Februar 2019

Lieber ein schlechter Account als gar kein Account?

Kennen Sie diese Situation? Sie sind fest davon überzeugt, Sie könnten Ihr Unternehmen mit einem Social-Media-Auftritt zusätzlich pushen, finden aber irgendwie nie richtig Zeit und Ruhe, sich ausgiebig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie sehen immer wieder erfolgreiche Accounts – wahrscheinlich auch von Unternehmen Ihrer Branche – und denken sich irgendwann: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Und plötzlich sind Sie nur noch ganz knapp davor, einfach das erste Posting zu erstellen.

STOPP! Halt! Bitte machen Sie das nicht! Die Zeiten, in denen man über Social Media „einfach mal so gepostet hat“ und damit auch erfolgreich war, sind lange vorbei. Inzwischen ist Social Media ein ebenso ernstzunehmender Werbekanal wie Außenwerbung oder Print – und sollte genauso behandelt werden.Würden Sie ein Plakat mal eben so in einer freien Minute nebenbei entwerfen, selbst den Text dafür schreiben und ohne jegliche Korrektur sofort in Auftrag geben?

Eben. Genauso wie eine erfolgreiche Plakat-Kampagne erfordert ein erfolgreicher Social-Media-Account eine nachhaltige Strategie, einen durchdachten Content-Plan sowie im besten Fall die Zusammenarbeit diverser Spezialisten, um ein stimmiges Gesamtbild zu vermitteln. Stellen Sie diese Voraussetzungen sicher, hinterfragen Sie, ob Social Media überhaupt der richtige Weg für Sie  ist, planen Sie für den richtigen Kanal und beginnen Sie DANN, so richtig durchzustarten.Damit Sie nicht in Versuchung kommen, beim nächsten Kribbeln unter den Fingern doch ohne Strategie einen Account zu starten, haben wir ein „Best of Worst Practice“ für Sie erstellt:

Der „Alles und Nichts“-Account

Gestern ein Posting, davor das letzte vor drei Wochen, davor drei Postings an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Optisch keine Durchgängigkeit, die Grafiken wirken wild zusammengewürfelt. Mal gibt es gar keine Caption, mal einen halben Roman. Mit diesem Account tun Sie Ihrem Unternehmen keinen Gefallen, Sie sorgen bestenfalls für Verwirrung.

 

Der „Aber diese geile Instagram-Idee!“-Account

Man sieht aufwendig gestaltete Postings, grafisch superschön, oft animiert oder als Video. Die Texte sind am Punkt. Vollkommen klar, was damit erreicht werden soll. ABER es sind nur 5 bis 10 Postings – und die sind über ein halbes Jahr alt. Hier hatte jemand eine gute Social-Media-Idee als Unterstützung einer Kampagne, ohne danach Ressourcen für die fortlaufende Betreuung des Accounts einzuplanen. Absolutes No-Go!

Der „tote“ Account

Ein schöner Account, gut gemacht und durchgängig interessant, doch leider ist das letzte Posting von August 2017. Oft sind es motivierte Praktikanten oder neue Mitarbeiter, die sich freiwillig dem Social-Media-Thema widmen. Oft wird das dankbar angenommen. Oft funktioniert das auch. Aber genauso oft gibt es leider keinen Ersatz, sollte der entsprechende Mitarbeiter das Unternehmen verlassen – und der Account verstaubt. Sorgen Sie dafür, dass mehrere Personen die Verantwortung übernehmen können, um einen „toten“ Account zu vermeiden.

Sie wollen noch mehr zum Thema Social Media als Teil der Corporate Communication erfahren? Schauen Sie einfach nächste Woche wieder auf unserem LinkedIn-Account oder unserem Blog unter http://www.saintstephens.at/blog/ vorbei.

Es war noch nie
so einfach!

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