5. April 2019

Einfach machen: So funktioniert Teamwork auf Augenhöhe

„In einer Werbeagentur kann sowieso jeder machen, was er will“ und „Struktur und sowas haben die ja meistens nicht“ sind die Meinungen, die sich im Laufe unserer 30-jährigen Agenturerfahrung am hartnäckigsten halten, wenn es um das Arbeitsklima in unserer Branche geht. Was dran ist, wie wir bei saintstephens tatsächlich arbeiten und warum wir zu 100% dahinterstehen, wollen wir in diesem Blogbeitrag kurz erläutern. Ein Plädoyer für Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Warum wir vieles „Einfach machen“

Es steht als Leitspruch an der Wand, am Ende unserer Kundenpräsentationen und auf unseren Visitenkarten. Wir versuchen, uns  das Credo „Einfach machen“ so oft wie möglich vor Augen zu führen, denn es ist die wichtigste Säule für die Zusammenarbeit in der Agentur – und das auf mehreren Ebenen: Für unsere Kunden ist es ein wesentlicher Vorteil in der Erledigung der Aufträge. Denn während unsere Welt immer komplexer wird und Unternehmen bereits intern viele komplizierte „Baustellen“ haben, sollte die Zusammenarbeit mit einer Agentur genau das Gegenteil sein: Einfach und unkompliziert.

Für uns als Team gilt das Gleiche. „Einfach machen“ heißt, proaktiv an Aufgabenstellungen heranzugehen. Es heißt, Dinge anzusprechen, anstatt sie totzuschweigen, und Probleme zu lösen, anstatt sie untergehen zu lassen – und dabei immer sachlich, direkt und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Dadurch sparen wir uns als Team Zeit und Nerven, die im stressigen Agenturalltag sowieso an anderen Stellen gebraucht werden können. 😉

Was bedeutet es eigentlich, ein Team zu sein?

Für das Wort „Team“ gibt es zahlreiche Definitionen. Sie reichen von ergebnisorientiertem Denken („Wir lösen zusammen ein Problem“) über das gemeinsame Erlebnis („Wir arbeiten gut zusammen, sind auf einer Wellenlänge“) bis zu Krisenaspekten („Wir halten zusammen“). Um auf Dauer gemeinsam funktionieren zu können, versuchen wir bei saintstephens, möglichst viele dieser Aspekte anzusprechen und sie mit dem bereits erwähnten „Einfach machen“ zu kombinieren. Wir nützen die Tatsache, dass wir alle aus verschiedenen Bereichen kommen, teilen unser Wissen und geben uns gegenseitig Inputs, um die beste Lösung zu entwickeln. Im großen, offenen und gleichzeitig gemütlichen Altbau-Office haben wir keine festen Sitzplätze, sondern sitzen dort, wo wir für das jeweilige Projekt am besten gemeinsam arbeiten können. Und wenn ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, es andere Gründe zum Feiern gibt oder wir uns einfach außerhalb der Arbeit austauschen wollen, machen wir auch das einfach: Beim gemeinsamen Essen, AgenTurnen oder Schifahren.

Warum auch beim besten Teamwork einer entscheiden muss

Was heißt das genau? Werden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen? Und muss Teamwork auf Augenhöhe dann immer demokratisch sein? Wir sagen nein. Denn fachlich, fair und ergebnisorientiert gemeinsam arbeiten zu können, garantiert nicht, dass sich immer alle einig sind. Und das ist auch gut so, denn dadurch entstehen Diskurs und in der Folge spannendere Lösungen.

Aber das heißt auch: Im Zweifel muss es eine Person geben, die sagt, was gemacht wird. Und deswegen läuft es unserer Ansicht nach auch in der Zusammenarbeit in der Agentur wie fast überall im Leben auf die richtige Balance hinaus. Wir stehen zu unseren flachen Hierarchien und dazu, dass sich alle immer auf Augenhöhe begegnen. Gleichzeitig ist dieses faire Miteinander auch die Voraussetzung für echten Respekt gegenüber leitenden Personen, die am Ende des Tages eine Entscheidung treffen (müssen). Unser Grundgedanke „Einfach machen“ steht dabei über allem und hilft uns, als Team voranzukommen und für unsere Kunden effiziente und kreative Lösungen zu entwickeln.

 

Es war noch nie
so einfach!

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