28. März 2019

Brainstorming – 3 Regeln, um auf ALLES eine Antwort zu finden

Brainstorming ist wahrscheinlich die bekannteste Kreativitätstechnik und das liegt auch daran, dass sie im Grunde keine große Zauberei ist. Man braucht keine besonderen Utensilien, keine komplizierte Anleitung, nicht mal das Internet. #wow Trotzdem oder gerade deswegen, weil der Begriff des Brainstormings sehr inflationär genutzt wird und oft Diskussionen als Brainstorming bezeichnet werden, die mit der eigentlichen Herangehensweise nichts zu tun haben, ist die Technik in den letzten Jahren ein bisschen in Verruf geraten. Im heutigen Blogpost brechen wir eine Lanze für effektives Brainstorming und verraten Ihnen auch, wo Ihnen die Technik helfen kann, auch auf alltägliche Situationen Antworten zu finden.

Die 3 simplen Regeln des Brainstormings

Damit sich ein Brainstorming wirklich als solches bezeichnen kann und vor allem gute Outputs liefert, gibt es drei essenzielle Regeln, die man unbedingt beachten sollte.

Regel Nr. 1: NICHT bewerten

Wir meinen es ernst. In Brainstormings gibt es keine langweiligen Themen, keine zu kleinen Budgets, keine logistisch unmöglichen Dinge und schon gar keine schlechten Ideen. Alles wird aufgeschrieben und weitergedacht. Das heißt im Klartext: Niemals „Ja, aber …“, sondern immer „Ja und …“. Springen Sie auf die Vorschläge der anderen auf und entwickeln Sie diese gemeinsam weiter. Am Ende des Brainstormings (das niemals länger als eine Stunde dauern sollte), legen Sie die gesammelten Ideen zur Seite und lassen es für den Moment gut sein. Am nächsten Tag (!) bewerten Sie die Vorschläge und entscheiden, wo Potenzial zur Weiterentwicklung steckt.

Regel Nr. 2: Quantität vor Qualität

Was in den meisten Fällen wenig zielführend ist, wird beim Brainstorming zum obersten Gebot. Praktisch als Weiterentwicklung der Regel Nr. 1 zu sehen, entsteht quasi diese zweite: Jede Idee ist wichtig und gut. Sagen Sie lieber etwas „Falsches“, „Dummes“, Obszönes, Verrücktes oder Verbotenes, bevor sie gar nichts sagen und das Brainstorming ins Stocken gerät. Jede in Ihren Augen noch so außergewöhnliche Idee kann bei einer anderen Person im Team genau den Gedanken auslösen, der Sie am Ende gemeinsam zur Lösung führt.

Regel Nr. 3: Keine Hierarchien

Wo wir schon beim Teamgedanken sind – manifestieren Sie diesen während des Brainstormings. Setzen Sie ein Team aus möglichst diversen Personen zusammen und versuchen Sie, etwaige Hierarchien für die Dauer des Brainstormings außen vor zu lassen. Wenn Mitarbeiter Angst haben müssen, vor dem Chef etwas Falsches zu sagen, ist das keine gute Voraussetzung für produktive Ergebnisse. Stellen Sie das Team (oder die Teams) so zusammen, dass sich alle wohlfühlen und ihren Ideen freien Lauf lassen können.

Das war‘s schon?

Fast. Keine Regel, aber ein guter Tipp: Wählen Sie zu Beginn einen Moderator, der einerseits alle (ja, alle) Ideen mitschreibt und zweitens auch regulierend eingreifen kann, falls einer der Teilnehmer die oben genannten Regeln nicht befolgt. Aber machen Sie keine Wissenschaft daraus. Die besten Ergebnisse liefern Brainstormings, die aufgrund der lockeren Atmosphäre richtig Spaß machen. Und ja, das gilt auch für Situationen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Sie suchen ein Ziel für den Sommerurlaub mit der Familie? Oder ein Geschenk für einen Freund, der „eh schon alles hat“? Probieren Sie Brainstormings doch mal im Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis und lassen Sie sich überraschen von der Fülle an unterschiedlichen Ideen.

Viel Spaß und gutes Gedankenstürmen wünschen

die Saints

Es war noch nie
so einfach!

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